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Prinzipiell versteht man unter Trittschalldämmung nicht nur die Dämmung von Schritten, Trittschall wird auch beim Stühlerücken erzeugt oder wenn Kinder herum springen und hüpfen. Wie fast alles wird auch die Trittschalldämmung in Deutschland durch eine Norm, der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) reguliert.

Wichtig zu wissen ist, daß die Trittschalldämmung in älteren Mietwohnungen „nur“ den Bestimmungen entsprechen muss welche bei der Errichtung des Gebäudes massgeblich waren. Sollte der Vermieter die Wohnung jedoch vor dem Bezug renovieren, muss er dies nach den aktuellen Richtlinien zur Trittschalldämmung und Lärmschutzvorschriften machen.

Wer seinen Fussboden renovieren möchte sollte auf jeden Fall eine ordentliche Trittschalldämmung mit einplanen. Der Handel bietet verschiedene Möglichkeiten der Trittschalldämmung an. Welche Variante Sie einsetzen hängt viel von persönlichen Geschmck aber auch davon ab ob sie zudem eine Wärmeisolierung benötigen.

Bei der Renovierung von Altbauten kommen in der Regel so genannte Trockenestrichsyteme zum Einsatz welche auf einer Dämmstoffschicht aufgebaut sind zum Einsatz. Oftmals kommet eine Aufschüttung aus kleinen perlenartigen Veredelten Vulkangestein zum Einsatz. Dies Bröckchen sind serh einfach direkt auf der Rohdecke zu Verlegen. Danach wird die Schüttung glatt gestrichen und verdichtet. Falls Sie Kabel und Rohre auf dem Rohboden haben sollten diese mindestens mit 10 mm dieser kleinen Vulkanperlen bedeckt sein. Ist die Aufschüttung nor etwa 5 Zentimeter kann sie durch gesamtflächiges Begehen einfach verdichtet werden. Bei einer größeren Aufschüttung wird jedoch ein mechanisches Verdichten notwendig.

Nach dem Verdichten können darauf Dämmlpatten verlegt werden. Diese sind danach in der Regel nach etwa 12 Stunden voll belastbar. Zwischen Fußboden und Wand sollte zudem ein Dämmstreifen verlegt werden um eine Trittschallübertragung von Fussboden auf die Wand zu verhindern.

Um im Treppenbereich eine ausreichende Trittschalldämmung zu erreichen wird hier oftmals der gesamte Treppenverlauf vom restlichen Haus abgekoppelt. Dies geschieht mit der Hilfe von speziellen und geprüften Entkopplungsplatten.

Um als Vermieter bei einer Renovierung die Richtlinien der Trittschalldämmung einzuhalten dürfen im übrigen Teppichböden oder Laminate mit Trittschalldämplatten nicht in die Berechnungen mit einbezogen werden.  Diese Bodenbeläge gelten als austauschbar und entfernbar. Die Trittschalldämmung von schwimmenden Estrichen können diese Bodenvarianten sowieso nicht ersetzen.