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postheadericon Lehmbauplatten im Trockenbau

Obwohl Lehm schon vor Tausenden von Jahren zum Hausbau eingesetzt wurde hatte dieser Baustoff in der modernen Architektur nur eine verschwindend kleine Rolle. Neueste Versuche mit diesem Baustoff haben dazu geführt, daß verschiedene Hersteller sich die herausragenden Eigenschaften von Lehm wieder zunutze machen und haben Lehmbauplatten entwickelt welche hauptsächlich im Trockenbau und Innenausbau eingesetzt werden.

Was ist Lehm?

Bauen mit Lehm

Lehm ist nichts anderes als ein Gemisch aus annähernd gleichen Teilen feinsten Sand, groben Sand (durchaus mit kleinen Steinen) und Ton. Ist der Sand- und Tongehalt nicht in der Waage spricht man von mageren Lehm (bei zuviel Sand) oder fettem Lehm (zuwenig Sand). Fetter Lehm neigt dazu mit der Zeit Risse zu bilden, während magerer Lehm sehr leicht bräckelt und schwer zu verarbeiten ist.

Lehmbauplatten gibt es in verschiedenen Ausführungen. So können dem Lehm bei der Plattenherstellung verschiedene pflanzliche oder mineralische Zusatzstoffe beigefügt werden. Glasfasern, Schilf Stroh oder Sägespähne im Lehm eine Bildung von rissen zu verhindern und nehmen in der Regel zusätzlich positiven Einfluß auf die Wärmedämmeigenschaften.

Anwendungsgebiete von Lehmbauplatten

Als erstes muss erwähnt werden dass Lehm nicht wasserfest ist. Deswegen kann er in unseren Breitengraden auch nur im Innenbereich eingesetzt werden. Zu den Anwendungsgebieten von Lehmbauplatten gehören unter anderem:

  • Zwischenwände
  • Dachausbauten
  • Deckenabhängungen
  • Stellwände
  • Dachschrägen

Da Lehmbauplatten feucht hergestellt werden bieten einige Hersteller auch Sonderformen auf Anfrage an.

Eigenschaften von Lehmbauplatten

Lehmbauplatten haben gegenüber den traditionellem Gipskartonplatten oder Baustoffen wie Zement erhebliche Vorteile. Sie sind feuchtigkeitsregulierend, so daß und sorgen dafür dass die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zwischen konstant zwischen 50 Prozent und 55 Prozent liegt. Dies ist besonders wichtig für Asthmatiker welche eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 50 Prozent benötigen. Desweiteren haben die Platten hervorragende Speichereigenschaften in Bezug auf die Wärmeregulierung. Dies kann zu Einsparungen bei den Energiekosten führen. Diese Platten wirken sich ebenso positiv auf den Schallschutz auf und schurmen zusätzlich elektromagnetische Strahlung ab. Lehmbauplatten sind schadstofffrei, geruchsabsorbierend und gelten als antibakteriell.

Lehmbauplatten in der Verarbeitung

Lehmbauplatten sind mit handelsüblichen Werkzeugen zu bearbeiten. Das Zurechtschneiden kann mit einer Stichsäge erfolgen. Das Montieren von Lehmbauplatten erfolgt mit Schrauben auf eine Holzkonstuktion. Bei einigen Modellen ist es empfohlen Unterlegscheiben zur Montage zu verwenden. Nach der Montage kann man entweder die Stöße mit etwas Lehmmörtel glattziehen oder ein dünnes Gewebe aus Glasfasern oder besser Jute aufkleben. Verwendet man Nut- und Federplatten ist dies oftmals nicht nötig und man kann die Lehmbaublatten umgehend streichen oder verputzen.

Aus ökologischer Sicht sind Lehmbauplatten im Trockenbau nicht nur wegen ihren hervorragenden Eigenschaften besonders hervorzuheben, ein weiterer Punkt ist daß Sie ohne viel Energieaufwand recycled werden können.

postheadericon Laminatboden Verlegen

Wer sich dazu entschieden hat einen Laminatboden zu verlegen und etwas handwerkliches Geschick mit sich bringt, wird im Normalfall wenig Probleme haben wenn er das passende Werkzeug hat. Stichsäge, Hammer, Anschlagwinkel und Leisten sind in den meisten Haushalten zu finden und die Grundausstattung zum Verlegen eines Laminatboden.

Vorbereitend legt man eine Feuchtigkeitssperre auf den glatten Untergrund. Dies ist in der Regel eine normale Plastik-Baufolie welche die Unterseite des Laminatboden vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützt. Als zweiter Schritt wird eine Lage Trittschalldämmung verlegt. Ist diese geglättet kann mit dem Verlegen des Laminatbodens begonnen werden. Wer sich für einen Laminatboden mit inegrierter Trittschalldämmung entscheidet kann diesen Arbeitsschritt überspringen.

Beginnen Sie mit der ersten Laminatdiele in der hintersten Ecke des Raumes. Sie benötigen einen kleinen Abstand zur Wand. Dieser Spalt dient als Dehnungsfuge da der Laminatboden im Laufe der Jahre „arbeitet“. Der Spalt kann mit kleinen Holzkeilen gebauestens justiert werden. Natürlich müssen sie die Laminatdielen auch in der Länge so schneiden dass sie an jeder Wandseite eine etwa 5 Millimeter Breite  Dehnungsfuge haben. Die Nut der ersten Diele zeigt dabei in Richtung Raum.

Die erste Reihe des Laminatboden muss konzentriert und mit Präzision verlegt werden, da sie als die Vorgabe für sämtlich anderen Dielen gibt. Ist man mit der Ausrichtung zufrieden beginnt man mit der zweiten Reihe. Moderne Nut und Feder Dielen machen ein fugenfreies Verlegen des Laminatbodens einfach. Die Diele wird in einem 45 Grad Winkel and die verlegte Diele angesetzt und mit leichtem Druck in diese eingeklickt. Dieser Vorgang wieserholt sich dann bis zur letzten Diele.

Die letzte Reihe beim Laminatboden verlegen muss in der Regel in der breite und Länge mit der Stichsäge bearbeitet werden. Um diese einzuklicken benötigen Sie eventuell ein Schlageisen, da sie für einen leichten Hammerschlag nicht mehr ausreichend Platz aufgrund der Wand haben.

Die Oberseite des verlegten Laminatboden muss nach gründlicher Reinigung versiegelt werden. Auf wenn die Nut und Feder Dielen fugenfrei verlegt sind kann Feuchtigkeit in den Laminatboden eindringen und diesen zerstören. Zum Abschluss sorgen passende Sockelleisten an der and dafür dass ein sauberes Gesmtbild des Laminatbodens entsteht.

Der etwas begabte Heimwerker kann mit dem passenden Werkzeug ohne professionelle Hilfe einen modernen Laminatboden problemlos selbst verlegen.

postheadericon Trennwand aus Hartfaserplatten und Preßspanplatten

Eine Trennwand aus Hartfaserplatten und Preßspanplatten kann große Räume ohne große Umbaumaßnahmen aufteilen. Jene Variante von Wänden kann jeder Heimwerker ohne Hilfe von einem Profi aufbauen. Sie haben niedrige Kosten und werden ebenso als schnelle Lösung zu betrachten.

Als Baustoff werden eingesetzt: Latten mit eienem Querschnitt von 4cm x 6cm, dünnere Latten, circa 24 mm x 24 mm, Nägel, Schrauben, Metall-Winkel und ebenfalls Spachtelmasse.

Auf den Fussboden mit Holzdielen wird dem Verlauf der geplanten Trennwände entsprechend, eine Latte der Abmessung 40mm x 60mm genagelt. Lotrecht darüber beseitigt man vorsichtig den Putz der Decke in Breite der geplanten Trennwände aus Hartfaser- und Preßspanplatten.. Dabei ist darauf zu merken, dass der Putz in keiner weise beschädigt wird. Daraufhin werden Latten (40mm x 60mm) so auf Länge geschnitten, dass sie straff zwischen dem Fussboden mit Holzdielen und Holzbalkendecke sitzen. Damit die Trennwände aus Hartfaser- oder Hobelspanplatten stabil ist, muss der Abstand zwischen den lotrechten Latten etwa ein Meter betragen. Während der Planung der Trennwände ist auf jeden fall an Türen und Durchgänge zu denken. In den schmaleren Seiten der 40mm x 60mm Latten sind Aussparungen anzubringen, die welche die schwächeren 24 mm x 24 mm Latten stützen. Sie dienen wie Querträger zu der Montage der Hartfaserplatten oder Hobelspanplatten. Die äußeren Kanten der zwei senkrechten Latten sollen eine Linie bilden. Mit was für einem Abstand die 24 mm x 24 mm Querlatten anzubringen sind, hängt von der Größe der Platten ab. Während dieser Art sollte man sich entscheiden, ob nun die Lattenkonstruktion einseitig oder auf beiden Seiten mit Platten verkleidet werden soll. Ist die Wand nur für eine Zwischenlösung von Nöten oder soll irgendwann wieder entfernt werden, könnte man durch einseitiger Plattenverkleidung arbeiten. Die zusätzliche Seite wird entweder gestrichen oder mit Stoff verschalt.

Die vorbereiteten stärkeren Latten (4 cm x 6 cm) werden lotrecht aufgestellt und durch metallene Winkel an der Fußbodenleiste oder der Holzbalkendecke angeschraubt. Bevor man sie jedoch endgültig fest zieht, ist es ratsam, zuerst die quer liegenden Latten anzubringen. Diese werden angenagelt oder geschraubt.

Das gesamte Lattengerüst ist mit Schutzmittel zu imprägnieren. Die Hartfaserplatten oder Preßspanplatten werden mit Nägeln oder besser durch Schrauben am Lattengerüst montiert.

Ritze zwischen den Hartfaser- oder Hobelspanplatten werden mit Spachtelmasse geschlossen. Nägel sowie Schrauben sind zu versenken und durch Spachtelmasse auszufüllen.

Will man die Wand tapezieren, muss zuerst eine Lage Zeitungspapier aufgeklebt und auch mit Grundierung vorbereitet werden, da die Trennwand sonst den Tapetenkleister zu schnell aufsaugt und die Tapete dann gar nicht kleben bliebe. Anstatt einer Tür kann man meistens einen dichten Vorhang verwenden.

Eine Trennwand aus Hartfaserplatten und Preßspanplatten ist kostengünstig und schnell zu errichten